Wodurch entstehen Ablagerungen in Kaffee- und Teetassen?

Und wie können Sie diese verhindern?

Kennen Sie das? Die frisch gespülten, weißen Kaffee- und Teetassen weisen braune oder graue Ablagerungen auf und das trotz Ihrer gewerblichen Spülmaschine, die Sie mit professioneller Spülchemie betreiben.

Was ist die Ursache dafür und viel wichtiger: wie können Sie dieses Problem dauerhaft lösen?

Kaffee- und Teerückstände entstehen fast immer durch eine Kombination aus zwei Faktoren: hartes Wasser und ein nicht auf die örtlichen Gegebenheiten angepasster Spülprozess. In der Praxis beginnt eine nachhaltige Lösung mit zwei wesentlichen Faktoren: einer dem Spülprozess angepassten Wasseraufbereitung und der korrekt dosierten Spülchemie.

Kalk im Wasser

Die Thematik von Kaffee- und Teerückständen beginnt bereits beim Spülen Ihres Geschirrs. Hierfür wird überwiegend Leitungs-/Trinkwasser verwendet. Was im Trinkwasser gewünscht ist, Mineralien (dazu zählt auch Kalk), ist im Wasser für die Spülmaschine problematisch. Ist der Kalkgehalt im Wasser zu hoch, setzt sich dieser während des Spülprozesses auf dem Geschirr ab und haftet dauerhaft daran.

Auf weißem Geschirr sind Kalkablagerungen kaum sichtbar. Sobald jedoch Kaffee oder Tee dazukommt, setzen sich deren Farbstoffe an dieser rauen Beschichtung ab und es kommt zu den unerwünschten Verfärbungen.

Der Einfluss der Spülchemie

Wenn hartes, kalkreiches Wasser nicht aufbereitet wird und so ungefiltert in die Spülmaschine gelangt, wird die Spülchemie zum kritischen Faktor. Bei falsch gewählter oder nicht optimal eingestellter Spülchemie werden sich Schritt für Schritt Kalkablagerungen aufbauen und ein hygienisches Spülergebnis verhindern.

Mit jedem Spülgang werden die Kalkablagerungen massiver und es entsteht im Laufe der Zeit ein „Kalkgebirge”. Diese sehr hartnäckigen Ablagerungen sind nicht nur ein Problem für ein hygienisches Spülergebnis, sondern lassen sich auch nur mit großem zeitlichen Aufwand entfernen. Dies ist ineffizient, zeitaufwändig und kann auch das Geschirr schädigen.

Die nachhaltige Lösung

Bei Kaffee- und Teerückständen ist ein systematisches Vorgehen unerlässlich. Beginnen Sie immer mit der Überprüfung des Wassers bzw. wenn Sie einen Wasserenthärter haben mit diesem:

  1. Welche Wasserhärte hat das Leitungswasser?

Ist der Wasserenthärter mit Regeneriersalz befüllt?

2. Ist kein Regeneriersalz im Wasserenthärter?

Funktioniert dieser nach dem Nachfüllen wieder einwandfrei?

Wenn der Wasserenthärter ordnungsgemäß funktioniert, liegt die Ursache häufig in der Dosierung oder der gewählten Spülchemie. Lassen Sie sich in diesem Fall von einem Fachmann beraten, um die Spülchemie optimal auf Ihre örtlichen Gegebenheiten einstellen zu lassen.

Kurz gesagt: Der Kampf gegen hartnäckige Ablagerungen wird im Team gewonnen. Dieses besteht aus einer korrekt funktionierenden Wasseraufbereitung, der richtigen Spülchemie und Ihrem Partner für gewerbliches Spülen.