
Ihr Gastronomiebetrieb wächst. Die Auslastung steigt. Und langsam, aber sicher merken Sie, dass der Spülbereich nicht mehr mithalten kann. Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann stellen Sie sich wahrscheinlich die Frage:
Ist meine Haubenspülmaschine noch ausreichend oder ist es Zeit für eine Korbtransportmaschine mit Trockenzone und Auslaufrollenbahn?
Beide Maschinen arbeiten mit Körben und liefern hygienisch sauberes Geschirr, doch damit enden die Gemeinsamkeiten weitgehend. In diesem Blog erklären wir die Unterschiede und helfen Ihnen, die passende Maschine für Ihre Bedürfnisse zu finden.
Wie funktioniert eine Haubenspülmaschine?
Der Name ist Programm: Sie öffnen die Haube, schieben einen Korb mit schmutzigem Geschirr auf der einen Seite in die Maschine rein und entnehmen den sauberen Korb auf der anderen Seite der Maschine. Zu beiden Seiten der Maschine befinden sich Tische. Auf der Zulaufseite gibt es oft ein Spülbecken mit Pendelbrause und einer Mischbatterie, und auf der Auslaufseite Platz zum Stapeln des sauberen Geschirrs. Der Mitarbeiter bestimmt das Tempo selbst: Der nächste Korb kommt erst hinein, wenn der aktuelle gespült ist. Die Kapazität einer Haubenmaschine beträgt 20 bis 25 Körbe pro Stunde. In Kombination mit unserer PRM-Vorspülmaschine erhöht sich die Korbleistung auf 30 bis 40 Körbe pro Stunde. Ein Spülkorb fasst durchschnittlich 25 Tassen, 24 Untertassen, 18 Teller oder einen Gastronormbehälter.
Wie funktioniert eine Korbtransportmaschine?
Bei einer Korbtransportmaschine werden die Körbe in die Maschine oder auf eine Rollenbahn geschoben. Die Korbtransportmaschine zieht die Körbe dann automatisch in die Spülmaschine hinein – und dann automatisch durch die Vorspülzone, Hauptspülzone, Nachspülzone und die Trocknung – ohne dass ein Mitarbeiter eingreifen muss. Der Prozess läuft automatisch. Die Transportgeschwindigkeit ist stufenlos einstellbar, sodass die Spülzeit und das Spülergebnis standortspezifisch optimiert werden können. Durch die Automatisierung wird die Arbeitszeit stark redeziert!
Die Korbtransportmaschine lässt sich je nach Raumsituation vor Ort mit einem Eckeinzug, einer Vorwaschung, einer Trocknung und einer Auslaufrollenbahn konfigurieren und so die gesamte Spülküche in eine durchgängige Linie verwandeln. Für einen optimalen Betrieb sind zwei Spülkräfte erforderlich: eine, die das schmutzige Geschirr kontinuierlich im Zulaufbereich einführt, und eine, die das saubere Geschirr im Auslaufbereich entnimmt. Reicht der Platz nicht aus? Dann bietet eine 180-Grad-Auslaufrollenbahn eine platzsparende Lösung, die das saubere Geschirr automatisch parallel zur Korbtransportmaschine zurückführt.
Wann ist ein Haubenspülmaschine die richtige Wahl?
Die Haubenspülmaschine ist der logische nächste Schritt nach einem Frontlader: kompakter als ein Korbtransportmaschine, flexibel einsetzbar und für die meisten Gastronomiebetriebe mehr als ausreichend.
Darüber hinaus ist die Maschine problemlos erweiterbar. Mit unserer PRM-Vorspülmaschine steigern Sie die Kapazität deutlich und reduzieren die Spülzeit, ohne auf ein größere Spülanlage umsteigen zu müssen. Spülen Sie auch viel Küchenutensilien, Töpfe oder GN-Behälter? Dann ist eine separate Topfspülmaschine wie die RHIMA DR 265E Plus oft die sinnvollere Ergänzung als der Umstieg auf eine Korbtransportmaschine. Denn eine Korbtransportmaschine ist grundsätzlich nicht für
Töpfe und größeres Spülgut geeignet. Schließlich lohnt es sich auch, die Anordnung Ihres Spülbereichs kritisch zu betrachten. Manchmal liegt das Problem nicht an der Maschine selbst, sondern an der Spülorganisation oder dem vorgegebenen Raum. Ein zu kleiner Zulauftisch, auf dem eine schlechte Vorsortierung und Vorspülung möglich ist, oder ein zu kleiner Auslauftisch, der manuelles Abtrocknen erfordert, kann den Eindruck erwecken, die Maschine sei zu langsam, obwohl sie einwandfrei funktioniert.
Wann ist eine Korbtransportmaschine die richtige Wahl?
Eine Korbtransportmaschine ist ideal für große, durchgehend betriebene Küchen (z. B. Hotels, Krankenhäuser oder Betriebskantinen) oder wenn Sie Platz für eine umfangreiche Spülanlage inklusive Entfettungsanlage etc. haben.
Wichtig zu wissen: Eine Korbtransportmaschine arbeitet nur dann optimal, wenn ausreichendes Spülgut für eine kontinuierliche Zufuhr vorhanden ist. In der Praxis
sehen wir häufig, dass Betriebe zu schnell auf eine Korbtransportmaschine umsteigen, obwohl die Menge an Spülgut und der Ablauf bzw. die Spülorganisation noch nicht optimal sind. Eine Maschine, die 120 Körbe pro Stunde spülen könnte, aber nur 50 pro Stunde spült, ist eine teure Lösung für ein Problem, das sich auch anders hätte lösen lassen.
Sind Sie sich unsicher? Lassen Sie sich individuell beraten.
Im Kern geht es bei der Wahl zwischen einer Haubenspülmaschine und einer Korbtransportmaschine um eine zentrale Frage: Wie viel Geschirr müssen Sie spülen und in welcher Zeit? Die Art des Geschirrs, die Raumaufteilung Ihres Spülbereichs und Ihre Arbeitsmethoden spielen jedoch ebenfalls eine wichtige Rolle. Bei RHIMA gibt es oft mehr Lösungsmöglichkeiten, als Sie denken.
Sind Sie sich unsicher? Wir beraten Sie gerne vor Ort. Wir analysieren Ihr Spülaufkommen, Ihre Spitzenzeiten, Ihre räumlichen Gegebenheiten und Ihren Personalbestand und beraten Sie ehrlich und kompetent.
Kontaktieren Sie uns gerne für eine kostenfreie Beratung auf ein neues Spülkonzept.

