Wasserenthärter – RHIMA Deutschland GmbH https://www.rhima.de Anbieter von Geschirrspülmaschinen und Spülsysteme Tue, 28 Jun 2022 08:52:34 +0000 nl hourly 1 https://www.rhima.de/wp-content/uploads/2021/07/rhima-R-100x100.jpg Wasserenthärter – RHIMA Deutschland GmbH https://www.rhima.de 32 32 Die Technik hinter Wasserenthärtern https://www.rhima.de/product/die-technik-hinter-wasserenthartern/ https://www.rhima.de/product/die-technik-hinter-wasserenthartern/#respond Thu, 19 Jun 2014 07:28:10 +0000 http://rhima.projeqt.nl/?post_type=product&p=1515 Ein Wasserenthärter ist eine Substanz, die die Härte des Wassers reduziert. Da die Härte, auch Deutsche Härte oder dh genannt, das Leitungswasser durch den im Wasser vorhandenen Kalzium- und Magnesiumsanteil bestimmt wird, ist ein Wasserenthärter eine Substanz, die die Kalzium- und Magnesiumsionen chemisch an sich bindet und sich niederschlagen lässt, was eine Reduzierung der Härte des Wassers zur Folge hat. Hartes Wasser ist schädlich für Geräte wie gastronomische Waschmaschinen, da sich das im Wasser enthaltene Kalzium und Magnesium auf dem Spülmechanismus und insbesondere dem Heizelement des Gerätes und auch auf dem Geschirr absetzt. Wasserenthärter werden unter anderem eingesetzt, um dieses Phänomen zu verhindern.

 

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In den Niederlanden darf Trinkwasser nicht zu hart, aber auch nicht zu weich sein. Das niederländische Wasserleitungsgesetz schreibt vor, dass die Gesamthärte von Trinkwasser zwischen 1 und 2,5 mmol/l liegen muss. Die Gesamthärte definiert sich als die Menge mmol Ca2+ plus Mg2+/l. Bei Einsatz von Enthärtungs- oder Entsalzungsverfahren gilt dieser Wert 90 Percentil.

DIN-Norm von 1 < Gesamthärte < 2,5 mmol/l entspricht Werten zwischen 5,6 und 14 dH.

Die niederländischen Wasserbetriebe verwenden zur Trinkwassergewinnung Grund- oder Oberflächenwasser, wobei jede Quelle ihre eigene Härte besitzt. Zu weiches Wasser ist äußerst selten. Ist das Wasser jedoch zu hart oder härter als vom Verbraucher gewünscht, kann ein Wasserbetrieb verschiedene Maßnahmen ergreifen. So liefern beispielsweise die Wasserbetriebe Waternet (Amsterdam und Umland) und PWN (der Rest der Provinz Nordholland) Trinkwasser mit einer konstanten Härte von 8,4 dH. PWN weist darauf hin, dass dieser Wert durch Enthärtung sowie das Vermischen von hartem mit weichem Wasser erzielt wird. Sehr weiches Wasser erhält man mittels Membranfiltration: dabei wird das Wasser unter hohem Druck durch ein sehr feines Filter (Membran) gepresst. Bei dieser Filtrierung erhält man Wasser, das nahezu keine Salze und überhaupt keine Bakterien und Viren mehr enthält.  PWN erklärt des Weiteren, dass zur Erzielung eines Wertes von 8,4 dH keine zusätzlichen Enthärtungsanlagen sowie auch keine pulverförmigen Wasserenthärter notwendig sind.

Nachteile einer hohen Härte
Ab einem Härtegrad von 5 dH Schutzmaßnahmen (Salz) für die Geschirrspülmaschine treffen.

Kesselsteinbildung
Beim Erwärmen der im Wasser vorhandenen Kalzium (und Magnesium-) salze entsteht Kesselstein, also festes Kalziumkarbonat (Magnesiumkarbonat): Ca2+(aq) + 2 HCO3-(aq) CaCO3(s) + H2O(l) + CO2(aq). Das Kalziumkarbonat (evtl. Magnesiumkarbonat) besitzt eine wärmeisolierende Wirkung und beeinträchtigt daher die Wärmeübertragung beispielsweise in einem Heizelement negativ.

Niederschlagsbildung mit Seife
Kalzium- und Magnesiumsionen reagieren mit basischen Ionen aus der Seife und schlagen sich nieder (verschwinden aus dem Gemisch). Hierbei entsteht ein grauer Niederschlag aus Kalkseife. Je härter das Wasser ist, umso mehr Seife muss zunächst hinzugefügt werden (Schaumzahl), bevor man eine bestimmte Schaumwirkung erhält. Für das Waschen mit hartem Wasser wird demnach mehr Seife benötigt (was mehr Geld kostet). Darüber hinaus werden (nicht-synthetische) Textilfasern bei Verwendung harten Wassers zum Waschen spröde, da sich der Niederschlag in der Textilfaser ablagert. Aus diesem Grund wird bei der Herstellung von Waschmitteln heute wenig oder keine Seife mehr verwendet. Stattdessen werden andere Detergenzien benutzt, die unempfindlich gegenüber hartem Wasser sind.

Nachteile einer geringen Härte
Wasser mit einem geringen Härtegrad enthält wenig Metallionen (nach Definition des Trinkwassergesetzes: wenig Ca- und Mg-Ionen), kann jedoch des Weiteren eine unterschiedliche Zusammensetzung aufweisen. Wasser in seiner reinsten Form (ausschließlich H2O-Moleküle) nimmt die unterschiedlichsten Stoffe einfach auf, darunter CO2 und Kalk, aber auch toxische Stoffe wie (Schwer-) Metalle. Einige Arten (äußerst) weichen Wassers besitzen diese Eigenschaft ebenfalls, beispielsweise natürliches, sehr weiches Wasser aus Regionen mit Granitgestein. Enthärtetes Wasser aus den Wasserwerken ist nicht zu weich, als dass dieser Eigenschaft auftreten könnte.

Schädigung von Geschirr und Gläsern
Es wird empfohlen, bei Wasser mit einem geringeren Härtegrad als ± 4 dH keine Schutzmaßnahmen (Salz) für die Geschirrspülmaschine zu ergreifen, da sich dieses äußerst weiche Wasser nachteilig auf den Schutz von Dekorationen auf Geschirr und den dauerhaften Glanzerhalt von Glas auswirken würde.

Wasserbetriebe verwenden nachstehende Einteilung.

Deutsche Härte Französische Härte Salzkonzentration Wassertyp
0 – 4 dH 0 – 7 fH 0 – 20 mg/L sehr weiches Wasser
4 – 8 dH 7 – 15 fH 20 – 40 mg/L weiches Wasser
8 – 12 dH 15 – 22 fH 40 – 60 mg/L mittleres Wasser
12 – 18 dH 22 – 32 fH 60 – 80 mg/L relativ hartes Wasser
18 – 30 dH 32 – 55 fH 80 – 120 mg/L hartes Wasser
>30 dH > 55 fH >120 mg/L sehr hartes Wasser


RHIMA ist Marktführer für Wasserenthärter und verfügt über die entsprechende Technologie, um ihre Kunden beraten und die geeigneten Geräte liefern zu können. Wir liefern sämtliche Arten von Wasserenthärtern und zwar von Kleingeräten bis hin zu großen komplexen Systemen.

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RHIMA VCW-Serie https://www.rhima.de/product/rhima-vcw-serie-wasserentharter/ Wed, 18 Jun 2014 07:19:17 +0000 http://rhima.projeqt.nl/?post_type=product&p=1419 VOLUMENGESTEUERT

Die VCW-Wasserenthärter sind äußerst effiziente, volumengesteuerte und kompakte Maschinen in einem eleganten und praktischen Design.

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Besondere Eigenschaften der Maschine:

  • Volumengesteuert, kein elektrischer Anschluss erforderlich
  • 24/7 enthärtetes Wasser
  • Kompaktes und praktisches Design
  • Nur einmalige Einstellung erforderlich
  • Funktioniert bei Stromausfall, da Volumengesteuert
  • Mobil und daher leicht zu bewegen
  • Misst den Wasserverbrauch um genau zu bestimmen, wann es Zeit ist, sich zu regenerieren
  • Verwendet nur gefiltertes Wasser zur Selbstreinigung, wodurch die Lebensdauer verlängert wird
  • Regenerierung von unten nach oben, was zu weniger Abfall und Salzverbrauch führt

Automat
Ein konventioneller Wasserenthärter ist mit einer Kunstharzpatrone ausgerüstet. Der VCW-Wasserenthärter besitzt zwei Kunstharzpatronen, beide mit einem integrierten Wasserzähler versehen. Die beiden Patronen liefern abwechselnd enthärtetes Wasser. Ist die Patrone, die enthärtetes Wasser bereitstellt, gesättigt, beginnt sich diese zu regenerieren; das enthärtete Wasser wird nun von der zweiten Patrone geliefert. Sobald auch diese Patrone gesättigt ist, wird die Versorgung mit enthärtetem Wasser wieder von der ersten Patrone übernommen. Die dazu benötigte Energie wird nicht über das Stromnetz geliefert, sondern mittels Wasserdruck erzeugt. Das bedeutet, dass der VCW-Wasserenthärter auch bei Stromausfall normal weiter funktioniert. Der Wasserenthärter wird einmalig auf die gewünschte Wasserhärte eingestellt, eine weitere Regulierung ist danach nicht mehr notwendig.

Regenerierung
Der Wasserenthärter wird mit Salz regeneriert. Ein Vorteil gegenüber zeitgesteuerten Wasserenthärtern besteht darin, dass bei diesem Modell der Zeitpunkt der Regenerierung vom Wasserzähler vorgegeben wird. Anschließend wird der Regenerierungsprozess automatisch eingeleitet. Die Einstellung eines zeitgesteuerten Enthärters wird nämlich auf der Grundlage des prognostizierten Wasserverbrauchs geschätzt. Der Wasserverbrauch weicht jedoch bei diesem System meistens vom tatsächlichen Verbrauch ab, was eine zu früh oder zu spät einsetzende Regenerierung zur Folge hat. Wird die Regenerierung zu früh gestartet, bedeutet dies, dass die Patrone noch nicht maximal gesättigt ist. Die Folge: unnötiger Wasser- und Salzverbrauch. Wird die Regenerierung jedoch zu spät gestartet, ist die Patrone bereits gesättigt und wird diese eine gewisse Zeit lang kein enthärtetes Wasser mehr liefern können.

Mit dem VCW-Wasserenthärter können Sie jederzeit über enthärtetes Wasser verfügen, 24 Stunden am Tag. Außerdem entfällt das Risiko einer unnötigen Regenerierung. So ist demnach eine unnötige Verschwendung von Wasser und Salz ausgeschlossen.

Gebrauch
Der VCW-Wasserenthärter wurde für den Anschluss an eine der Geschirrspülmaschinen von RHIMA entwickelt. Die korrekte Kombination aus Geschirrspülmaschine und Enthärter wird nach Inhalt und Leistung festgelegt. Das Modell VCW 613 eignet sich für alle Geschirrspülmaschinen von RHIMA. Auch in den Fällen, in denen ein kleiner Geschirrspülmaschinentyp eingesetzt wird, wobei jedoch eine ununterbrochene Versorgung mit enthärtetem Wasser erwünscht ist, stellt die VCW 613 eine Option dar. Dank dieser einzigartigen Kombination können Sie jederzeit ein optimales Endergebnis erwarten.

Da die Wasserenthärter auf Rollen stehen, empfehlen wir für alle Wasserenthärtertypen die Verwendung flexibler Schläuche. RHIMA liefert auf Wunsch vollständige Montagesätze.

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